Akkuzellen erklärt: Unterschied zwischen 18650, 20700 und 21700
Veröffentlicht am 18. März 2025
Viele Akkuträger mit hoher Leistung setzen nicht auf einen fest verbauten Akku, sondern auf austauschbare Akkuzellen. Die Zahlencodes wie 18650 oder 21700 wirken auf den ersten Blick kryptisch, folgen aber einem einfachen Schema.
Was die Zahlen bedeuten
Der Zahlencode gibt die Maße der Zelle in Millimetern an: Eine 18650-Zelle ist 18 mm im Durchmesser und 65,0 mm lang, eine 21700-Zelle entsprechend 21 mm im Durchmesser und 70,0 mm lang. Größere Zellen bieten in der Regel mehr Kapazität (mAh) und/oder eine höhere Dauerstromabgabe (A).
18650 vs. 21700 im Vergleich
18650-Zellen sind kompakter und passen in kleinere, leichtere Akkuträger — ideal für alle, die Wert auf ein handliches Gerät legen. 21700-Zellen sind größer, bieten dafür meist mehr Kapazität und eine längere Laufzeit zwischen den Ladezyklen, benötigen aber auch einen entsprechend größer dimensionierten Akkuträger.
Worauf beim Kauf zu achten ist
- Kapazität (mAh): bestimmt, wie lange eine Ladung hält
- Dauerstromabgabe (A): muss zur maximalen Leistungsaufnahme des Akkuträgers passen — hier sollte man sich strikt an die Herstellerangaben des Akkuträgers halten
- Markenqualität: Zellen renommierter Hersteller durchlaufen strengere Qualitätskontrollen als No-Name-Ware
- Zustand: Akkuzellen mit sichtbaren Beschädigungen an der Isolierhülle sollten nicht mehr verwendet werden
Sicherer Umgang mit Akkuzellen
Lose Akkuzellen sollten nie unverpackt in Hosentasche oder Tasche transportiert werden, da Kontakt mit Metallgegenständen zu einem Kurzschluss führen kann. Eine Schutzhülle oder Akkubox ist hier eine sinnvolle, günstige Absicherung.
Fazit
18650 und 21700 stehen schlicht für die physische Größe der Akkuzelle — die Wahl hängt vom eigenen Akkuträger und den gewünschten Prioritäten zwischen Kompaktheit und Laufzeit ab. Passende Zellen und Zubehör findest Du in unserer Akku-Kategorie.